Monika Conzen & Gülay Baser

Shownotes

Wenn Angehörige plötzlich Pflege übernehmen

Ein Krankenhausaufenthalt kann vieles verändern – manchmal innerhalb weniger Tage. Aus einem selbstständigen Menschen wird plötzlich jemand, der im Alltag Unterstützung braucht. Und aus Angehörigen werden Pflegende. Doch wie soll das funktionieren, wenn man darauf überhaupt nicht vorbereitet ist?

In dieser Folge von „Wir sind das SAH“ sprechen Monika Conzen und Gülay Baser von der Familialen Pflege darüber, wie sie Angehörige auf diese neue Situation vorbereiten und ihnen Sicherheit für die Pflege zu Hause geben.

Die beiden Pflegetrainerinnen zeigen ganz praktisch, wie Angehörige ihre Familienmitglieder mobilisieren, rückenschonend arbeiten und mit Hilfsmitteln umgehen können. Sie begleiten Familien auch nach der Entlassung und trainieren auf Wunsch direkt zu Hause – dort, wo im Pflegealltag die tatsächlichen Herausforderungen sichtbar werden.

Doch die Familiale Pflege beschäftigt sich nicht nur mit Pflegetechniken. Es geht auch um die emotionalen Herausforderungen, die entstehen, wenn aus Partnern, Eltern oder Kindern plötzlich pflegende Angehörige werden.

In dieser Folge geht es unter anderem um:

  • den Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege
  • die häufigsten Fragen und Unsicherheiten von Angehörigen
  • praktische Pflegetrainings und Mobilisation
  • rückenschonendes Arbeiten und den Umgang mit Hilfsmitteln
  • Hausbesuche und die besonderen Herausforderungen im häuslichen Umfeld
  • die emotionalen Belastungen pflegender Angehöriger
  • Demenz und einen sensiblen Umgang mit Menschen mit Demenz
  • Gesprächskreise und Unterstützung für Angehörige
  • Warnzeichen für Überforderung und Möglichkeiten zur Entlastung
  • Pflegegrad, Begutachtung und wichtige Unterstützungsmöglichkeiten
  • die Frage, wann Angehörige sagen können: „Ich kann das.“

Monika Conzen und Gülay Baser erzählen außerdem von besonderen Begegnungen aus ihrem Arbeitsalltag, von berührenden Rückmeldungen und davon, was sie Angehörigen gerne schon früher sagen würden.

Die wichtigste Botschaft: Pflege muss niemand alleine lernen. Unterstützung zu suchen und anzunehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern kann der erste Schritt sein, damit Pflege zu Hause gut funktionieren kann.

Kontakt zur Familialen Pflege am SAH

Sie haben Fragen zur Pflege eines Angehörigen oder benötigen Unterstützung für die häusliche Pflegesituation?

Die Familiale Pflege am SAH ist für Angehörige da und unterstützt unter anderem mit individuellen Pflegetrainings und Beratung.

Telefon: +49 2403 76 - 1867 +49 2403 76 - 1679

E-Mail: familialepflege@sah-eschweiler.de

Sprechen Sie die Familiale Pflege gerne an – am besten, bevor aus Unsicherheit Überforderung wird.

Transkript anzeigen

00:00:00: Also manche Angehörige müssen auch tatsächlich bremsen.

00:00:04: Die wollen teilweise zu viel, wo wir dann ganz klar sagen müssen sie alleine schaffen das nicht.

00:00:14: Auch gerade die Hochaltriger überfordern sich ganz schnell

00:00:19: Wenn ich sehe okay da wird jetzt sehr viel Hilfe gebraucht und die kommen nicht allein zurecht.

00:00:25: oder meine Familien Ja, können bestimmte Sachen sich nicht leisten.

00:00:33: Das wird dann schwer.

00:00:35: Da denke ich auch zu Hause drüber nach.

00:00:37: wie könntest du sie noch mehr unterstützen?

00:00:41: Ein

00:00:41: Team viele Geschichten!

00:00:43: Herzlich willkommen zu.

00:00:45: Wir sind das SAH einem Jobcast aus dem St.

00:00:49: Antonius Hospital in Echweiler.

00:00:51: Schön, dass ihr wieder dabei seid bei einer neuen Folge von.

00:00:55: Wir sind das SAH.

00:00:56: Dieses Mal mit gleich zwei Gästen zu einem wie ich finde wichtigen und oft vielleicht auch verdrängten Thema – die Pflege des Partners oder eines Elternteils in den eigenen vier Wänden!

00:01:07: Wenn Ihr Fragen oder Anregungen zu dieser oder anderen Folge unseres Mitarbeiter Podcasts habt dann schreibt uns in die Kommentare oder an podcastatsh-eschweiler.de.

00:01:19: Und jetzt Viel Spaß beim Zuhören.

00:01:24: Heute geht es um eine Aufgabe, auf die die meisten von uns sind wir mal ganz ehrlich nicht wirklich vorbereitet sind und das ist die Aufgabe plötzlich einen Angehörigen zu pflegen.

00:01:34: Was mache ich wenn meine Mutter nach einem Krankenhausaufenthalt nicht mehr alleine zurechtkommt?

00:01:39: Wie helfe ich meinem Partner beim Aufstehen?

00:01:41: wie funktioniert das mit einem Pflegebett?

00:01:43: Und wie kann ich jemanden unterstützen ohne dabei selbst irgendwann einmal ne Grenzen zu kommen?

00:01:48: Genau hier sitzt die familiale Pflege an.

00:01:50: Ein Begriff, der vielleicht ein wenig verwirrend ist.

00:01:53: deshalb bezeichnen sich meine beiden Gäste auch lieber als Pflegetrainerinnen für Angehörige.

00:01:58: Sie helfen nämlich genau Ihnen den Angehögen dabei Sicherheit in der häuslichen Pflege zu bekommen.

00:02:03: sie zeigen ganz praktisch wie pflege funktioniert von der Mobilisation überrückenschonendes Arbeiten bis zum Umgang mit Demenz.

00:02:11: Und das Tolle, die Unterstützung endet nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus.

00:02:15: Auf Wunsch kommen die Pflegetrainerinnen auch zu den Familien nach Hause und trainieren dort gemeinsam die Situationen, die im Alltag wirklich entstehen.

00:02:23: Eine wie ich finde, wirklich tolle und wichtige Arbeit, die nur im Team funktioniert – daher habe ich heute auch ausnahmsweise zwei Gäste!

00:02:31: Herzlich willkommen Monika Konzen und Gülay Bazaar.

00:02:35: Hallo

00:02:37: Schön, dass Sie da sind.

00:02:39: Ich habe euch ja in der Anmoderation als Pflegetrainerin bezeichnet.

00:02:43: ist das der Begriff den ihr auch selber nutzen würdet?

00:02:46: Ja auf jeden Fall.

00:02:47: also wir identifizieren uns mit diesem Begriff genau.

00:02:52: wie erklären das dann auch immer?

00:02:55: Von Hausreha sei es jetzt auch mehr examinierte Krankenschwässer sind, also damit dann auch signalisiert wird dass wir schon auch Ahnung haben von dem was wir da tun und unser Wissen gerne weitergeben an unsere Pflegen

00:03:11: angehören.

00:03:12: Darüber werden wir gleich noch ganz ausgiebig sprechen nach unserem beliebten SAA-Fragebogen

00:03:18: Der

00:03:18: SAA Fragebogen Und der beginnt heute für euch beide mit Alter.

00:03:24: Alter, ich bin sechzig Jahre alt geworden dieses Jahr.

00:03:28: Ich bin dreinfünfzig noch!

00:03:31: Grüße.

00:03:32: Eins, drei und siebzig genau.

00:03:34: Wir sind gleich groß.

00:03:36: Ja, eins, drei ein siebzig.

00:03:38: Geburtsort?

00:03:39: Geburtesort Langewee.

00:03:42: Ich war in der Türkei geboren.

00:03:44: Wo genau?

00:03:46: In Ushak an der Egeesküste.

00:03:49: quasi so

00:03:50: Klingt sehr schön.

00:03:51: Ja, ist auch sehr schön!

00:03:52: Lebensmotto?

00:03:53: Ja der Weg ist das Ziel würde ich sagen.

00:03:56: Wer oder was hat euch heute schon zum Lächeln gebracht?

00:04:00: Ja auf jeden Fall meine Kollegen.

00:04:01: Ich arbeite unheimlich gerne mit meiner Kollegen.

00:04:04: Das beruht natürlich auch auf Gegenseitigkeit.

00:04:07: Was sollen sie jetzt auch anderes sagen?

00:04:09: Genau Wir arbeiten halt gerne zusammen.

00:04:13: Was hört ihr bei eurem Training besonders oft?

00:04:16: Das habe ich bisher mich nicht getraut, das wusste ich gar nicht.

00:04:19: Oder können wir das nochmal

00:04:19: machen?

00:04:22: Das wusste ich gar

00:04:24: nicht.

00:04:26: Könnt ihr gut akzeptieren, wenn ein Angehöriger Dinge lieber anders macht als ihr sie ihm gezeigt habt?

00:04:31: Ja unbedingt!

00:04:33: Unser Ton ist ja nicht unbedingt den Steinge meistelt.

00:04:36: Also beraten ist ja immer so dass wir die Möglichkeit aufzeigen und nicht sagen das müssen Sie ganz genauso machen sonst ist es falsch.

00:04:48: Was braucht ihr an einem stressigen Tag am dringendsten?

00:04:51: Eine gemütliche Tasse Kaffee, etwas Zeit für euch oder einen lieben Menschen zum Reden.

00:04:56: Einen lieben menschen zum reden und Kaffein natürlich!

00:05:00: Wie viel Geduld braucht man für euren Job auf einer Skala von eins bis zehn?

00:05:05: Viel Geduld ja wir machen pflege training sind aber auch meistens seelsober sehr viel zu.

00:05:17: Da braucht man viel Zeit und manchmal auch viel Geduld.

00:05:21: Kommen wir bestimmt noch näher drauf zu sprechen, was ist das Wichtigste beim Umgang mit Angehörigen?

00:05:25: Ruhe, Empathie die Fähigkeit Dinge verständlich zu erklären.

00:05:29: Genau alles der Reihenfolge und viel Zeit mitbringen.

00:05:35: also die Angehören sind sehr sensibel.

00:05:38: wenn man sozusagen auf den Sprung ist Dann reagieren die auch dementsprechend und sagen dann womöglich, ach ja ich merke schon sie haben keine Zeit.

00:05:50: Und das wollen wir vermeiden auf jeden

00:05:52: Fall.

00:05:53: Was ist der wichtigste Ratschlag den ihr Angehörigen geben könnt?

00:05:57: Eigentlich auch Empathie und Zeit haben.

00:06:00: oder Güldai was sagst du?

00:06:01: Sie

00:06:02: haben Zeit nehmen einfach testen wie sie mit der Situation umgehen können Genau, und viele Fragen stellen.

00:06:13: Dafür seid ihr da?

00:06:13: Dafür

00:06:14: sind wir da!

00:06:15: Was ist euch beim Pflegetraining lieber zeigen oder erklären?

00:06:19: Beides gehört ja beides dazu.

00:06:22: Zuhören oder reden?

00:06:25: Beide.

00:06:26: Ja aber zuhören ist so im ersten Moment also Punkt eins zu hören und dann reagieren

00:06:35: genau planen oder einfach mal machen.

00:06:38: Oh, lieber Plan.

00:06:42: Hätte ich jetzt nicht

00:06:43: gesagt aber ja!

00:06:45: Wobei könnt ihr komplett die Zeit vergessen?

00:06:50: Man

00:06:50: muss nicht mit der Arbeit zusammenhängen.

00:06:52: Also ich komme gerne mal vom Hölzchen auf den Stöckchen.

00:06:56: Ich bin dann auch schon mal froh wenn ich gebremst werde und am liebsten werden von meiner Kollegen gebremst.

00:07:03: Ist das so ein Spiel zwischen euch?

00:07:05: Sie redet, du bremst.

00:07:06: Genau,

00:07:07: manchmal nimmt das zu viel Raum ein und dann muss man sagen, okay ... signalisieren, Monika!

00:07:14: Wie machst du das

00:07:15: mit Augenkontakt?

00:07:18: Der böse Blick, leider der liebe Blick...

00:07:20: Also wenn man dann zutreffend ist, definitiv bei den Pflegekursen.

00:07:25: Und dann läutet meine Kollegen gerne eine Pause ein.

00:07:29: Was ist das schönste Feedback nach einem Pflegedraining, was ihr schon mal bekommen habt?

00:07:35: Ja dass die Angehörigen glücklich daraus gehen und dankbar darausgehen.

00:07:41: Passiert das oft?

00:07:42: Ja also quasi fast immer!

00:07:45: Unsere Angehörperungen sind wirklich sehr dankbar, dass wir viel gezeigt haben erklärt haben, Zeit genommen haben einfach zugehört haben.

00:07:55: Das schönste Kompliment, was ich jetzt auch gerade vor Kurzem bekommen habe.

00:08:00: Da muss ich auch ehrlich sagen, da trat mir dann schon ein Training in den Augen und das dann eine Angehörige zu mir gesagt hat, dass war ja jetzt ein Gespräch zwischen zwei Freunden hin.

00:08:09: Das tat so gut!

00:08:11: Toll!

00:08:12: Vielen Dank für die Fragebogen.

00:08:14: Wir haben ja schon gesagt, euer Aufgabenbereich nennt sich familiale Pflege.

00:08:18: Ein bisschen schwieriger Begriff.

00:08:20: mit dem kann vielleicht auch nicht jeder etwas anfangen.

00:08:22: Vielleicht könnt ihr mal erklären, was ich dahinterfabriert.

00:08:24: Was macht die genau?

00:08:26: Anleiten von Angehörigen, Patienten, Pflegekurse – eigentlich alles so rundherum, was die Pflege betrifft.

00:08:40: Lagerungen, Hilfsmittel… das gehört noch

00:08:43: dazu!

00:08:44: In

00:08:45: Continent ist ein sehr großes Thema.

00:08:48: Man hat natürlich dann immer die Familien angehören, zunächst im Blick aber manchmal ist es der gute Freund, der sich kümmert.

00:08:57: Wir haben auch schon mal einen Vermieter, der sich sehr drum kümmert und sich Sorgen macht.

00:09:03: Und dann auch die Sorgen mitträgt und auch in einer Beratung ist und dann sagt ja okay du schaffst das wirklich nicht mehr alleine?

00:09:13: Du brauchst jetzt den Pflegedienst oder vielleicht auch sag ich habe das hier im Blick über längere Zeit Überlegte das, musst du vielleicht doch zumindestens für eine gewisse Zeit in einer Pflegeeinrichtung damit ihr wieder fit bist und dann wieder zurück zu mir in die Wohnung kannst.

00:09:34: Ich versorg dich gerne als Vermieter.

00:09:36: Das geht auch!

00:09:38: Jetzt nehmen wir mal alle Angehörigen zusammen.

00:09:41: Wie erfahren sie von eurem Angebot?

00:09:43: Also wie kommen die überhaupt auf euch zu?

00:09:48: Erstens durch unser Case-Management, durch den Sozialdienst.

00:09:53: Ja, durch die Öffentlichkeit generell.

00:09:56: Wir haben ja überall unsere Flyer ausgestellt.

00:09:59: darüber kommen die Patienten.

00:10:01: einer erzählt das dem anderen oder die kriegen das mit wenn wir einen Patienten im Zimmer beraten und darüber melden sich auch viele Patienten und Angehörige.

00:10:12: Viele Kollegen, die sind auch wachsam und sagen, worum melde ich euch, stelle mich bei der Familie an Pflege.

00:10:20: Dann kommen wir angehörig über den Sozialdienst zu uns, die vorher beim Sozialdienz waren.

00:10:28: Und dann auch den Flyer von uns in die Hand gedrückt bekommen.

00:10:31: Die sagen halt, wir haben nette Kollegen, können ihnen da weiter helfen?

00:10:36: Genau!

00:10:37: Aber es ist Sinn, wenn ich das richtig verstanden habe nicht nur ... Angehörige von Patienten aus dem Krankenhaus.

00:10:42: Die können schon auch von außen kommen?

00:10:44: Auf jeden Fall, ja genau.

00:10:46: Irgendjemand hat gehört, dass es uns gibt oder hatte im Vorfeld also auch schon positiven Kontakt.

00:10:53: und die sagen dann auf, warum gehst du denn nicht zu den Mädels im Krankenhaus?

00:10:58: Er ist die familial Pflege und mittlerweile haben wir ja auch schon zentral unser Büro.

00:11:05: das macht viel aus Und dann sind wir natürlich auch viel besser zu erreichen, muss man ja ganz klar sagen.

00:11:12: Gehen wir mal von so einem neuen Fall aus?

00:11:14: Also ein Angehöriger muss sich jetzt plötzlich um seinen Partner oder wie auch immer verwandten kümmern.

00:11:20: Was sind so die größten Unsicherheiten, die am Anfang auftreten?

00:11:26: Ja was kann ich machen?

00:11:28: Wie kann ich mit der Situation umgehen?

00:11:31: Welche Hilfsmittel kann ich besorgen und wer verschreibt mir ... Und generell ist die Angst auch, alles richtig machen zu wollen oder nicht zu können.

00:11:45: Ist dann da?

00:11:46: Wie gehen die Leute damit um?

00:11:47: Für viele ist es ja wahrscheinlich relativ plötzlich.

00:11:49: Dann ist man in einer ganz anderen Situation, muss sich kümmern und hat sich vielleicht gar nicht vorbereiten können.

00:11:56: Wie erliebt ihr diesen Momenten?

00:11:59: Manche Angräge müssen wir tatsächlich bremsen Die wollen teilweise zu viel, wo wir dann auch ganz klar sagen müssen.

00:12:09: Sie allein schaffen das nicht.

00:12:13: Auch gerade die Hochaltrigerin, die überfordern sich ganz schnell und dann sagen man natürlich schon gibt es jüngere Menschen, die sich auch drum kümmern können Kinder, Enkel, Nachbarn dass man dann wirklich so ein Netzwerk auch zusammenstellt.

00:12:32: Dass sie selber vielleicht auf die Idee kommen, wenn kann ich denn noch fragen und wer kann da noch dazu kommen?

00:12:39: Klarweisen wir natürlich auch auf die Helfer hin Pflegedienste!

00:12:45: Da besteht natürlich auch manchmal die Sorge, wie können wir den Pflegedienst bezahlen?

00:12:53: Nicht jeder kann sich einen Pflegedienst leiden.

00:12:55: Obwohl man jetzt schon ein Pflegegrad hat oder einen zu erwarten hat.

00:13:00: Die Nöte gibt es durchaus auch.

00:13:04: Auf das Tiba-Pflegedienst kann man später noch zu sprechen.

00:13:08: Sind die Situationen am Anfang vergleichbar?

00:13:11: Oder würdet ihr sagen ... Situation eigentlich immer komplett anders und ihr müsst wieder ganz neu auf die Situation eingehen.

00:13:18: Oder gibt's so was wie ein Starterpaket, das bei allen Angehörigen passt?

00:13:23: Ja, Starter Paket hört sich immer gut an.

00:13:26: Schön

00:13:27: wärs, ne?

00:13:27: Schöne Checkliste hätte einfach abarbeitet.

00:13:30: aber jeder ist ja individuell hat auch die Erkrankung anders Auch die Einschränkungen sind da anders Und dann müssen wir halt mit den Angehörpern besprechen wo Hilfe benötigt wird oder wie mobil der Patient zum Beispiel ist.

00:13:49: Also ein Starterpaket wäre schön, wenn es das gäbe.

00:13:52: aber ich würde sagen, dass alles individuell.

00:13:55: So Grundhilfsmittel gibt es und wenn die gebraucht werden, werden sie natürlich auch von uns aus recherchiert und aufgeschrieben.

00:14:04: In welchen Situationen geht ihr zu den Leuten nach Hause?

00:14:07: Dass ihr euch das halbische Umfeld anschaut?

00:14:10: Grundsätzlich ist das ein Angebot, was natürlich nicht jeder annehmen

00:14:14: muss.

00:14:15: Die Angehörigen wünschen sich einen Hausbesuch, wenn die sich das auch gar nicht vorstellen können, dass so eine Pflege auch machbar ist.

00:14:25: Wenn das Badezimmer auf der ersten Etage ist und die haben halt nur ein kleines Gäste-WC solche Dinge.

00:14:34: Und ganz am Anfang ... Als wir mit der familialen Pflege gestartet haben, habe ich so scherzhaft gesagt.

00:14:44: Wir haben ja nicht immer Situationen, siebte Quadratmeter auf drei Etagen bis man dann mal in diese Verlegenheit kommt und die Situation ... hineinzugehen oder zu beraten zu müssen.

00:14:59: Dann wird es knapp und manchmal muss man dann auch wirklich zugeben und sagen, so geht das leider nicht.

00:15:06: Ihr habt ja den geschulten Blick ... Ich kann mir vorstellen, wenn ihr in die Wohnungen reinkommt, dann habt ihr schon den Scannerblick und seht schon genau, dass könnte ein Problem sein?

00:15:15: Was sind das für Probleme, die da vor eurem Auge auftauchen?

00:15:19: Bett zum Beispiel ist ein Problem!

00:15:20: Oder Badezimmer ist ja auch sowas Typisches.

00:15:23: was gibt's da sonst noch?

00:15:25: zum Beispiel, wenn man in die Wohnungen reinkommt.

00:15:29: Wenn Teppiche liegen und Brücken da drüber legen, dass man vielleicht die Brücken entfernt.

00:15:36: Dass überall Dekomaterial ist, das mit dem Rollator nicht mehr durchgegangen werden kann oder mit einem Rollstuhl durchgekommen werden kann.

00:15:46: Solche Sachen auf die gucken wir natürlich dann auch noch mal.

00:15:51: Und dann gibt es Tipps was zu tun ist?

00:15:54: Genau.

00:15:55: Ich bin auch schon mal hingegangen, hab mit den Angehörn zusammen die Teppische zusammengerollt oder auch meine Kommode verschoben und dann auch zu signalisieren.

00:16:05: Ja, das sehen Sie doch selber!

00:16:07: Jetzt ist mehr Platz und da passt dann auch... Und wenn es denn ein Toilettenstuhl ist, ne?

00:16:12: Wenn der Rollstuhle wirklich zu breit ist aber dann geht's vielleicht damit ein Toillettestuhl.

00:16:17: Ihr bietet ja auch regelmäßig pflege Trainings an.

00:16:20: was macht ihr da genau?

00:16:22: Was lernen die da wo?

00:16:23: Kommt auf die Situation an, auf die Fragen

00:16:27: an.

00:16:28: Mobilisation ist immer ein großes Thema.

00:16:31: Wie mobilisiere ich meinen Angehörigen zum Beispiel vom Bett in den Rollstuhl oder wieder zurück?

00:16:38: Oder was muss ich achten bei Lagerungen?

00:16:43: wie lagere ich?

00:16:45: Kommt immer darauf an, was für Fragen oder was für Erkrankungen erstmal vorliegen würde ich sagen.

00:16:53: Also unser Augenmerk ist natürlich auch, wie derjenige versorgt ist.

00:16:57: Bestmöglich also die sämtlichen Prophylaxen anwenden, die wir ja auf den Station letztendlich auch kennen.

00:17:04: So im Vordergrund ist tatsächlich nach wie vor die Kubitusprophylaxe, dass die Menschen, die sich nicht gut bewegen können, sich bloß nicht wundlegen.

00:17:14: dann haben wir normal ein Problem und den Angehörigen nicht aus dem Fokus ... Lassen also auch Rücken schon zu arbeiten, weil wir ganz genau wissen wenn der Angehörige wegbricht dann haben wir ein wirklich großes Problem.

00:17:32: Wann ist der Zeitpunkt gekommen wo ihr sagen könnt okay meine Arbeit ist jetzt hier getan ich packe mein Köfferchen und geht zum nächsten Fall?

00:17:41: Wann is dieser Moment gekommen?

00:17:44: Wenn unsere Angehöregen sagen jetzt komme ich zurecht habe ich keine weiteren Fragen mehr, jetzt fühle ich mich sicher in dem was ich tue.

00:17:55: Dann sind wir da natürlich raus.

00:17:59: aber wir sagen unseren Angehörigen auch immer sie dürfen uns jederzeit anrufen vorbeikommen und uns immer kontaktieren.

00:18:08: also wir sind zwar raus aber sind immer noch.

00:18:11: wie nennt man das kontaktierbar?

00:18:14: genau?

00:18:15: die Tür ist immer ein Spaldoffen.

00:18:18: Jetzt kommt ihr den Familien ja sehr nah, kann ich mir vorstellen.

00:18:23: Pflege ist nicht nur Technikpflege, da geht es auch um einen Menschen dem man liebt.

00:18:28: Wie nehmt ihr die Familien?

00:18:30: Auch die Paarbeziehung vielleicht war verändert sich ganz viel durch die Erkrankungen

00:18:38: zu erleben.

00:18:40: Ist es schon in einer Partner-Beziehung wenn ... ein Teil an dem Mensch erkrankt ist, dann wird es schwierig für den Partner.

00:18:52: Oft sind die so nur auf Pflege fokussiert, dass sie schon auch mit der Situation der Verwuchtheit teilweise oder wenn die sehr agil sind und ganz oft das Haus verlassen wollen ... Dann sind sie absolut überfordert und ständig im Stress.

00:19:17: Und dann wird weniger körperliche Nähe auch zugelassen, das schwindet mit der Zeit – ob man will oder nicht.

00:19:28: Das kann also durchaus passieren.

00:19:31: Woran merkt ihr, dass jemand überforderte ist mit der Situation?

00:19:34: Dass er gar nicht klar kommt und dass ihr ihm vielleicht sagen müsst, hör mal du schaffst es nicht!

00:19:41: Ja, erstens woran ich das so erkenne ist dass sich die Angehörigen zu viel zutrauen und machen auch in kürzester Zeit sehr viel abgenommen haben.

00:19:54: Sich immer mehr zurückgezogen haben Das für sie halt quasi nur der Angehöre geexistiert Und drumherum Sie sich immer mehr abschotten Da es schon ein Zeichen wo man sagt Okay.

00:20:09: Da müssen wir gucken, dass sie mehr Unterstützung bekommen und mehr abgeben.

00:20:14: Dass die auch ein bisschen Zeit für sich planen können, damit die Pflege funktioniert.

00:20:19: Ist das so ganz typisch?

00:20:20: Dass man sich als Angehöriger zu viel zumutet?

00:20:22: Auf jeden Fall.

00:20:24: Ja bis wirklich über die eigenen Kräfte hinaus ... Das muss das Macabra ... weil sie auch sagen, der Pflegebedürftige dann übrig bleibt.

00:20:36: Weil der Partner, der gepflegt hat und sich überfordert hat vor den zu pflegenen Menschen verstorbt.

00:20:46: Das Thema Demenz haben wir schon kurz angesprochen.

00:20:49: was würdet ihr sagen ist die besondere Herausforderung für die Angehörigen von demenziell Erkrankten?

00:20:58: Im Grunde genommen gefühlt es das keine freie Minute zu haben.

00:21:04: Also die sind dann nicht fertig, wenn sie gepflegt sind.

00:21:12: Die sind nicht fertig.

00:21:13: Wenn sie gegessen haben gefühlt sind die nie fertig.

00:21:19: Wie argumentiert man da eigentlich?

00:21:20: Wenn so logische Argumente nicht mehr funktionieren wie kommt man da überhaupt vorwärts?

00:21:27: Manchmal ist das da sein, reich oft.

00:21:32: Den Menschen auch erklären, dass es nicht von Nöten ist immer auf die gleiche Frage zu antworten.

00:21:42: Nicht immer den Tag neu erklären, den Menschen halt zu sagen was natürlich schwierig ist wenn man den pflegenden Umsicht hat Weil man hat ja einen geliebten Menschen und ... Ja, ich kann nicht sagen den verliert man ein Stück.

00:22:04: Ein Stück ist ja quatscht, der ist immer da.

00:22:07: Aber man sieht in erster Linie die Hülle.

00:22:12: Und den Menschen, denen man vorher kannte wie er so reagiert hat auch mit den Gefühlen.

00:22:20: das entfernt sich mit der Zeit.

00:22:23: Das zu akzeptieren ist halt sehr schwer.

00:22:27: Und also ich bin froh, dass ich den Angehörigen ein paar Stunden von der Pflege bisschen in Freizeit so mit denen genießen kann.

00:22:42: Den Gesprächskreis für pflegenden Angehörpern und bei mir dürfen sie dann so sein wie sie sind und müssen nicht schauspielern müssen nicht zur Stelle sein, sich ständig erklären müssen.

00:22:58: Und weil von vielen anderen da draußen, sag ich jetzt einfach mal ... Die sagen dann, worum gibst du den nicht ins Heim?

00:23:08: Aber man will ja seinen geliebten Menschen zu Hause versorgen und für die heißt das dann Abschieben.

00:23:16: Ins Heim abschieben!

00:23:19: Für mich ist es dann halt auch nochmal eine Ehre, dass die tatsächlich sich so viel Zeit nehmen und zu mir kommen im Gesprächskreis.

00:23:28: Und zu der Frau Bader natürlich auch, ne?

00:23:31: Die Gesprächskreise sind in erster Linie dazu da Informationen auszutauschen oder geht's eher um sich gegenseitig zu stürzen, das Schulter zu haben, sich vielleicht auch mal aushäulen zu können, sich auszutauschen mit anderen Betroffenen – was steht da so im Vordergrund?

00:23:48: letztendlich alles von dem, was Sie jetzt so erwähnt haben.

00:23:53: Ich sage immer wie weinen zusammen.

00:23:55: wir lachen zusammen je nachdem was es da natürlich für Themen gibt und ich persönlich finde das auch sehr schön wenn sich die Angehörige gegenseitig die Tipps geben Und dann auch sagen, bei mir hat es dann auch so angefangen.

00:24:14: Dann habe ich da so ein Task gemacht und das finde ich sehr wertvoll.

00:24:20: Dass ich als Experte

00:24:22: ... Ja,

00:24:26: wann ist meine Experte?

00:24:27: Klar!

00:24:27: Ich muss sagen auch Gott sei Dank pflegender Angehörige.

00:24:34: Irgendwo muss man vielleicht ... auch selber mal dadurch, um viel mehr Verständnis für die Angehörigen zu haben.

00:24:44: Und da bin ich meinem Schwiegervater also nach wie vor dankbar, ihm habe ich es zur Lebzeiten gesagt und hab dann gesagt ja Paul durch dich habe ich das gelernt.

00:24:56: Also wir haben viele Schulungen gehabt.

00:24:58: aber durch das wirkliche Leben habe ich von dir gelernt was das bedeutet einen Menschen zu begleiten der auch nur Demenz hat.

00:25:09: Hatten Sie den Beruf das schon?

00:25:10: Genau,

00:25:11: da hatte ich den Beruf

00:25:12: schon.

00:25:12: Aber es hat sich noch mal eine neue Seite gezeigt.

00:25:16: Die Praxis die macht das.

00:25:18: Ich habe gerade schon gesagt viele Angehörigen sind auch irgendwann an bestimmten Punkt überfordert.

00:25:24: welche Entlastungsmöglichkeiten könnt ihr dann bieten oder könnte ja sozusagen anbieten diesen überfordernden Angehöhrigen

00:25:32: Solange ein Pflegegrad existiert, dann hat man ja die Möglichkeit sich Hilfen zu organisieren.

00:25:39: Wir können die Angehörigen in dem unterstützen wenn wir Informationen rausgeben, Adressen, Telefonnummern heraus geben

00:25:51: wo

00:25:52: sie sich Hilfe organisieren können.

00:25:55: Das heißt eine Angehöge kann auch mal eine Woche Urlaub machen und sich wirklich mal erholen von der Situation.

00:26:03: Genau,

00:26:03: oder auch organisierte Reisen mitten angehören das gibt es also auch durchaus.

00:26:10: Pflegegrad war gerade schon ein gutes Stichwort ist ja auch ein Thema mit dem ihr zu tun habt dieses Thema wie bekomme ich einen pflegegrad beziehungsweise wie muss ich diese Begutachtung vorbereiten?

00:26:24: Wie groß ist da die Unsicherheit bei den Angehörigen was dieses Thema pflegegrad angeht?

00:26:30: Bei den Angehörigen ist das Thema natürlich angesagt quasi.

00:26:36: Die Frage, wann ist es Zeit?

00:26:39: Das ist die große Frage.

00:26:42: Dann machen wir unsere Beratungen und...

00:26:46: Gibt es da Dinge, die die Angehäuerungen wissen sollten bevor so ein Gutachter ins Haus kommt zum Beispiel?

00:26:53: Auf jeden Fall!

00:26:54: Wie bereitet ihr davor?

00:26:56: Wir haben unseren Fragebogen von dem medizinischen Dienst, die gehen wir intensiv mit den Patientenangehörigen durch und können dann halt rausfiltern wo Hilfe benötigt wird.

00:27:11: Das ist den meisten Angehörigen gar nicht so bekannt.

00:27:16: Gibt es da Fehler, die die Angehöre immer wieder machen bei dieser Begutachtung?

00:27:21: Ja also der größte Fehler ist nach meiner Ansicht ein Pflegeantrag zu stellen Nur weil man sich vielleicht auch mit anderen Menschen vergleicht.

00:27:33: Der Nachbar zum Beispiel hat Pflege grad drei, wenn der einen hat dann steht mir das auch zu oder ich hab achtzig Jahre eine Krankenversicherung eingezahlt.

00:27:42: jetzt würde ich da wieder Geld dazu haben.

00:27:46: Das ist natürlich ne komplett falsche Einstellung.

00:27:52: Ja, dann müssen wir halt die Menschen wieder auf den Boden der Tatsachen bringen und sagen ja entsteht also definitiv ein Pflegegrad zu.

00:28:02: Wenn sie Hilfe bedürftig sind wenn Sie zum Beispiel Hilfe bei einer Körperpflege brauchen.

00:28:09: Sie Hilfe brauchen Getränke einzuschütten.

00:28:14: Hilfe brauchen beim Treppensteigen oder Hilfe generell bei der Bewegung haben und das wird dann auch erklärt bei den Kriterien, die letztendlich der Gutachter begutachtet.

00:28:32: Und wenn ich da einen Pflegerantrag stelle und der Gutachter macht das Interview und ist sagt nein also pflegen tue ich mich komplett selber Dann machen sie ihren Laptop zu und dann sind die natürlich ganz schnell fertig mit der Begutachtung.

00:28:50: Und dann gibt es null Punkte und null Pflegegrad.

00:28:54: Die andere Seite ist natürlich, dass die Angehörige sagen, wir machen das schon.

00:28:59: Wir möchten kein Geldpaar antragen um Gottes Willen.

00:29:03: Wir wollen den Staat nicht auf der Tasche liegen.

00:29:08: Klar, es gibt ja auch genug Soll.

00:29:11: es geben Familien, die auch genug Geld haben und sich das leisten können.

00:29:18: Wir kennen eher auch die Familie, die klar bescheiden sind.

00:29:24: Pflegen und das vielleicht gar nicht wissen, dass sie einen Pflegerantrag stellen können?

00:29:29: Jetzt macht ihr das ja schon relativ lange.

00:29:33: Gibt es da Situationen, wo Ihr nach so einem Gespräch doch noch was mit nach Hause nehmt?

00:29:40: Ja, Situation gibt's ja immer wieder!

00:29:43: Also bei mir ist es immer unterschiedlich wenn ... wenn ich sehe, okay da wird jetzt sehr viel Hilfe gebraucht und die kommen nicht alleine zurecht oder meine Familien können bestimmte Sachen sich nicht leisten.

00:30:00: Das wird dann schwer das.

00:30:03: Da denke ich auch dann zu Hause drüber nach wie könntest du sie dann noch mehr unterstützen?

00:30:09: Aber eine gewisse Abgrenzung muss ja wahrscheinlich sein sonst könnte er mich machen.

00:30:13: Also die Professionalität sollte schon da sein und die Professionalität heißt dann halt auch gewisse Dinge wirklich nicht mit nach Hause zu nehmen, die einfach hier lassen.

00:30:26: Die weiß ich nicht freitag Nachmittag einfach abschütteln.

00:30:33: Also ansonsten kann ich nur sagen... Wenn wir halt Zusammendienst haben, dann hilft mir das persönlich auch.

00:30:43: Das Gesprächssuchen mit meiner Kollegin und da ist der Austausch natürlich hervorragend, wenn man sich so spezielle Gedanken macht oder Sorgen macht über die einzelnen Menschen.

00:30:58: Was gibt es für Situationen, die besonders viele Freude machen?

00:31:02: Eigentlich alles, wenn sie sehr dankbar sind ... Ja!

00:31:07: wenn wir den Angehörigen so eine Last genommen haben, dass die dann auch selber so stark sind.

00:31:15: Dass sie das schaffen und glücklich sind.

00:31:20: Ja

00:31:20: oder auch die Gespräche schon mit den Patienten ... dass sie dann auch die Möglichkeit haben, aus ihrer Situation das mal zu sehen.

00:31:29: Dass dann nicht über ihren Kopf in irgendeiner Form entschieden wird sondern mit den Patienten auch.

00:31:36: Da freuen die sich auch total und bedanken sich auch weil auf viele denken jetzt bin ich hilfbedürftig und jetzt muss ich ins Heim.

00:31:45: und wir sagen ja auf gar keinen Fall also die Unterstützer,

00:31:50: dass es zu

00:31:51: Hause

00:31:51: möglichst lange wieder funktioniert.

00:31:54: Und dann werden sie auch plötzlich ganz entspannt und freuen sich.

00:32:01: Fass mal zum Schluss noch mal so ein paar Fakten zusammen!

00:32:04: Wer kann die familiale Pflege am SRH

00:32:07: in Anspruch nehmen?

00:32:08: Im Grund genommen alle.

00:32:10: Muss nicht besonders Versicherheit sein.

00:32:11: Brauche ich eine besondere Krankenversicherung?

00:32:13: Nein.

00:32:15: Egal.

00:32:16: Wie lange kann ich das Angebot nutzen?

00:32:17: Seid ihr zeitlich eingeschränkt?

00:32:19: oder sagt ihr, solange wie es dauert.

00:32:23: Solange wie's dauert!

00:32:25: Wir sind zu allem bereit.

00:32:27: Wie bekommen Angehörige Kontakt zu euch wenn jetzt jemand zuhört und sagt Das interessiert mich.

00:32:32: Ich bin vielleicht in der Situation Vielleicht komme ich auch in die Situation Wie bekomme ich Kontakt zu Euch?

00:32:37: Null, vierundzwanz, null drei.

00:32:40: Sieben, sechs, eins, acht, sech, sieben!

00:32:43: Wer jetzt so schnell nicht mitschreiben konnte, wir werden die Telefonnummer noch mal in die Shownotz reinschreiben... Was würdet ihr jemand sagen der jetzt gerade in einer Situation ist und fliegebedürftigen Angehörige zu Hause hat?

00:32:57: Und nicht so richtig weiß was er jetzt tun soll euch anrufen

00:33:01: wahrscheinlich uns anrufern auf jeden Fall Die Krankenkasse anrufen ist immer ein Tipp.

00:33:09: Da bekommen sie auch Hilfe.

00:33:11: Städteregion ist ein großer Tipp, ne?

00:33:15: Wenn ihr einen Satz auf den Zettel schreiben könntet, den jeder Angehörige bekommt ... Was für dat rausstehen!

00:33:24: Ein Ratschlag vielleicht, den ihr allen geben würdet...

00:33:26: Also nimm Hilfe an würde ich sagen.

00:33:31: Super, ich sage herzlichen Dank für das Gespräch.

00:33:33: Es war sehr schön mit euch, sehr spannend und ich glaube sehr informativ auch.

00:33:37: Und ich wünsche euch alles Gute.

00:33:39: und vielen Dank dass ihr diesen Tollzug macht!

00:33:41: Danke auch

00:33:42: Ihnen!

00:33:42: Das war Wir sind das SAH ein Podcast

00:33:45: aus dem

00:33:45: St.

00:33:46: Antonius Hospital.

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